Hirtentäschelkraut Tee 100 g

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Hirtentäschelkraut Tee 100 g

Wir müssen uns ein bisschen in die Vergangenheit, in das chinesische Altertum, ca. 2700 Jahre vor Christi zurückversetzen. Ein gewisser Shen Nung, damaliger Kaiser fertigte das älteste chinesische Herbarium an. Der Legende nach hat er die Forschungsexpeditionen in die ganze Welt geschickt, um Flora und Mineralien Exemplare zu gewinnen und dann deren heilenden Eigenschaften zu beschreiben. In seiner Abhandlung hat er die Heilkräuter in drei Klassen geteilt:

  • Fürsten – lebenserhaltende, für den menschlichen Körper nicht schädliche Kräuter – unter ihnen nannte Shen Nung auch das Hirtentäschelkraut,
  • Minister – Kräuter, die schwere Krankheiten bekämpfen und Kräfte wiederherstellen,
  • Assistenten – Kräuter, die manche Krankheiten heilen, aber sie sind giftig und dürfen daher nicht dauerhaft verwendet werden

Nun zurück in die Gegenwart, wo das Hirtentäschel weiterhin als eine Pflanze erfolgreich zum Einsatz kommt.

Sie ist eine einjährige Pflanze, die meistens als bloßes „Unkraut“ gilt. Man findet sie im Getreidefeld, auf Weiden, unter Hackfrüchten, in Gemüse- und Blumengärten. Die Blätter sind schmal, gezähnt, in einer Rosette angeordnet aus der ein Blütentrieb wächst. Die Blüten sind klein, unscheinbar, weiß oder rosa, entwickeln sich etappenweise, verblühen schnell und bilden herzförmige Schötchen. Aufgrund dieser herzförmigen Gestalt stammt der lateinische Name, der an die Taschen früherer Hirten erinnert, die Schötchen.

Die Pflanze wird bis 60 cm hoch, abhängig von den Lebensbedingungen. Sie blüht von April bis Oktober.

Gesammelt werden die ganzen oberirdischen Pflanzenteile samt der basalen Blätter. Man schneidet sie in der Anfangsphase der Blütezeit, bis sie die ersten Schötchen mit Früchten bilden.

Das Hirtentäschelkraut wird in einer natürlichen beschatteten Trockenanlage getrocknet. Nach dem Trocknen sollte das Hirtentäschelkraut seine natürliche Farbe behalten. Das Hirtentäschelkraut enthält zahlreiche Flavonoide, Öl, Cholin, Acethylcholin, Tyramin, Gerbstoffe, organische Säuren, Mineralsalze mit einem hohen Kaliumgehalt sowie Vitamin C und K.

Der Aufguss aus Hirtentäschelkraut: 2 Teelöffel getrocknete Kräuter, mit 0,25 l kochendem Wasser übergießen. 1 Esslöffel alle 2 Stunden trinken.

Als kalter Extrakt: 30-50 Gramm getrocknete Kräuter mit 1 Liter gekochtem und danach abgekühltem Wasser übergießen. Nach einigen Stunden abseihen und je 1 Glas 3-4x täglich trinken.

Zubereitung:

2 Teelöffel mit ca. 250 ml heißem Wasser übergießen und 10 Minuten ziehen lassen.

 

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